Was sich geändert hat

Ein kleiner Gedankengang über die letzte Zeit

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was sich bisher für mich geändert hat.

Fangen wir mit dem Sport an. Früher habe ich nur das nötigste gemacht, bin oft mit der Bahn gefahren und habe zum Einkaufen und Ähnlichem immer den kürzesten Weg gewählt. Zusätzliche Spaziergänge oder Sportaktivitäten waren eher selten.

Einzige Ausnahme war schwimmen im Sommer.

Jetzt versuche ich die Wege auszudehnen, gehe zur Uni und zum Einkaufen zu Fuss und mache regelmäßig zusätzliche Spaziergänge. Auch das Tanzen habe ich für mich entdeckt, wenn auch eher für mich allein nach Youtube-Videos.

Schwimmen gehe ich auch noch gern.

Durch diese Aktivitäten schaffe ich es bereits 1-2mal die Woche über die 10.000 Schritte zu kommen, die man eigentlich täglich gehen sollte. Das will ich natürlich noch ausbauen.

Auch bei der Ernährung hat sich etwas getan.

Früher habe ich sehr große Portionen mit viel Fleisch, Weißbrot, Kartoffeln und vor allem Nudeln gegessen. Beim Fleisch habe ich auch nie auf den Fettgehalt geachtet. Mein Lieblingsfleisch war Gehaktes, egal ob roh oder gebraten.Dazu kamen Knabbereien und Süßigkeiten zwischendurch.

Gemüse und Obst habe ich auch gern gegessen, aber auch hier viel zu viel.

Jetzt habe ich mich mit dem Thema auseinader gesetzt. Ich verzichte auf das Frühstück, da ich früh keinen Hunger habe, esse wenig zum Mittag und Abends etwas reichlicher. Das hilft mir, da ich gut gesättigt nicht zu den Snacks greife.

Süßigkeiten gibt es nur noch 1-2mal pro Woche eine Kleinigkeit. Dazu habe ich ja schonmal was geschrieben, was mir hilft die Menge einzuteilen.

Ansonsten gibt es nur noch selten Kohlenhydrate, wie Nudeln, Kartoffeln, Vollkornbrot und Reis. In der Regel kaufe ich hier jede 2. Woche etwas und verzichte die andere Woche komplett, außer es reicht für 2 Wochen. Letzte Woche gab es z.B. 2kg Kartoffeln von denen noch 1 kg übrig ist.

Auch beim Fleisch hat sich etwas getan. Ich kaufe jetzt eher mageres Schwein, Hühnchen oder Innereien wie Hühnerherzen oder Hühnermägen.

Im Großen und Ganzem gibt es in der Regel nur 2-3mal Fleisch pro Woche.

Ansonsten versuche ich viel Gemüse und etwas weniger Obst zu essen. Momentan besteht der halbe Einkauf aus frischem Gemüse, je nach Angeboten... ich muss schließlich sparen als Student.

Ich koche auch selber. Da habe ich mehr Kontrolle und kann mit Gewürzen und Co. meine Vorlieben erfüllen. Dafür habe ich auch einen kleinen Kräutergarten auf der Fensterbank - Schnittlauch, Petersilie, Oregano und Majoran.

Woran ich noch arbeiten muss sind die Gegebenheiten, wenn ich mit anderen zusammen sitze - Feiern und ähnliches. Da kann ich oft nicht einschätzen, wie ich Kalorienmäßig liege und greife auch mal zu ungesundem Essen und Getränken, man will ja auch nicht immer das Handy zücken und nachrechnen, sondern den Abend genießen.

Apropos Getränke. Hier hat sich auch etwas getan. Früher gab es bei mir viel Saft und Limo. Jetzt trinke ich ungesüßten Tee, zuckerfreie Cola und Limo, Saft nur als Schorle und Wasser(mit Zitronensaft, da ich Wasser pur nicht mag). Insgesamt eine wesentlich gesündere Mischung.

Auch vom Lebensgefühl hat sich etwas getan. Ich fühle mich wesentlich besser, seit dem ich mir bewusst mache: Du packst es jetzt an. Du nimmst endlich ab!

Mit jedem Gramm, dass die Waage weniger zeigt fühle ich mich etwas besser.

Auch so kann ich besser schlafen, fühle mich abends ausgelastet und bin viel öfter an der frischen Luft - was vor allem an dem Sport liegt, den ich mache.

Trotzdem fühle ich mich oft noch unwohl. Z.B. würde ich nicht allein in die Disko gehen. Auch wenn andere tanzen, bin ich eher vorsichtig und zurückhaltend. Ich habe noch zuviel Angst mich lächerlich zu machen, gerade weil ich das Gefühl habe, dass ich viel mehr beobachtet werde aufgrund meines Gewichts.

Das ist auch ein Grund warum ich z.B. wenn ich shoppen bin, nur ungern etwas zu essen unterwegs kaufe. Ich hab dann das Gefühl, dass mich alle anstarren, ganz nach dem Motto: Schau mal die Fette an, die frisst schon wieder.

Ich bin also oft noch sehr unsicher und das wird sich wahrscheinlich noch eine ganze Weile nicht ändern, aber irgendwann will ich auch das ablegen.

So, es hat sich bei mir also schon eine Menge geändert. Einiges will ich noch verbessern mit anderen Dingen bin ich schon recht zufrieden. Insgesamt ist es noch ein weiter Weg, aber diesmal geb ich nicht auf.

Liebe Grüße,

eure Kilopurzel

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Sandra Rum