Gastbeitrag: Low Carb - Ein Diätmodell, dass dich nicht verhungern lässt!

Viele Verzichten auf Kohlenhydrate. Hier ist nochmal eine Übersicht zum Thema LowCarb.

Autor: Sabrina B.

Blog: DiätCheck.net

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Low Carb - Ein Diätmodell, dass dich nicht verhungern lässt!

Ich will abnehmen.“ Mit diesem Gedanken starten viele Menschen in richtig Diät und Fitness. Bei der ersten Recherche wird man förmlich erschlagen von dem Überangebot an Diätprodukten, Ernährungskonzepten und Trainingstechniken. Sich hier zurecht zu finden bedeutet eine Menge Recherchearbeit. Nach einiger Zeit hat man sich einen Überblick über die ganzen verschiedenen Ansätze auf dem Weg zu Traumgewicht geschaffen. Schnell sieht man, dass viele Ernährungskonzepte Nachteile mit sich bringen. Klar, wer abnehmen will, der muss auch was dafür tun und diese Nachteile in Kauf nehmen. Bei einem Großteil der heutigen Diäten ernährt man sich sehr einseitig oder man muss auf Grund einer kalorienreduzierten Ernährungsweise hungern. Es gibt jedoch einen beliebten Ansatz, der diese Probleme geschickt umgeht. Die Rede ist von „Low Carb“.

Was ist das?

Low Carb“ ist aus dem Englischen und heißt übersetzt „wenig Kohlenhydrate“. Damit ist der Grundsatz und die Basis dieser Ernährung auch schon erzählt. Macht man eine Low Carb Diät im klassischem Sinne, reduziert man die Lebensmittel, welche viele Kohlenhydrate enthalten in seiner Ernährung. Man ernährt sich im Wesentlichen von Eiweiß und teilweise fettreichen Lebensmitteln. Alles, was besonders viele Kohlenhydrate enthält wird von vielen Diät-Anhängern gänzlich vermieden.

Der besondere Vorteil dieser Diät bzw. Ernährungsform ist, dass es keine Mengenbeschränkung gibt. Man darf soviel essen, wie man will. Im Gegensatz zu vielen anderen Diät heißt das im Klartext, dass man nicht hungern muss.

Natürlich sollte man dennoch ein gesundes Maß an Essen zu sich nehmen und keine Riesenportionen essen. Dies würde dem Erreichen der eigenen Abnehmziele schaden.

Ernährungsregeln & Lebensmittel

Wie jede Diät, hat auch die Low Carb Diät eigene Regeln und lässt nicht alle Lebensmittel in gleichem Maße zu. In diesem Fall ist es so, dass man den Anteil der Kohlenhydrate stark senkt und z.B. Lebensmittel wie Kartoffeln, Nudeln und Reis gänzlich vom Ernährungsplan streicht oder zumindest nur in einem sehr geringem Maße verwendet. Gerade die genannten Lebensmittel sind heutzutage beliebte Beilagen, welche häufig sehr gut zur gesamten Mahlzeit passen. Aber auch Freunde von Brötchen, Brot und Müslivarianten werden sich mit der Low Carb Diät schwer tun. All diese Dinge sind echte Energiebomben und damit besonders reich an Kohlenhydraten.

Wer gerne Fleisch, Fisch und Gemüse isst, dem wird die Low Carb Diät gefallen. Wer auf Backwaren, Kartoffeln und Süßigkeiten nicht verzichten kann, wird eher kein Freund von Low Carb werden.

Gerade Süßigkeiten haben besonders viele Kohlenhydrate bzw. Zucker. Da gibt es auch nur sehr wenigen Ausnahmen. Zuckerarmes Popcorn und viele süße Obstsorten können echten Naschkatzen eine Alternative bieten.

Nun gibt es verschiedene Ausprägungen dieser Ernährungsform.

No Carb – Die strengste Variante

Spricht man von „No Carb“ meint man damit, dass auf dem Konsum von Kohlenhydraten gänzlich verzichtet wird. In dieser Variante ist das zu 100% restriktiv und bietet keinen Spielraum für „ein bisschen“ Kohlenhydrate.

Low Carb – Morgens bis Abends

Eine ebenfalls noch recht strenge Variante, bei der man Kohlenhydrate so gut es geht vermeidet. Egal ob morgens, mittags oder Abends. Als Richtwert nehmen viele Anhänger nur rund 20-25% Kohlenhydrate auf Makroebene zu sich. Der restliche Teil besteht aus Eiweiß und Fett.

„Abends keine Kohlenhydrate“ – Die „light“ Variante

Diese Variante ist wohl am weitesten verbreitet. Solange man nicht gerade Bodybuilder oder Berufssportler ist oder super anspruchsvolle Abnehmziele hat, ist das eine bequeme und effektive Variante. Hierbei Verzichtet man nur am Abend auf Kohlenhydrate. Morgens kann es gern eine Scheibe Brot oder Müsli sein. Auch Mittags ist ein gesunder Mix aus Kohlenhydraten und Eiweißen erlaubt.

Am Abend kann man z.B. dann auf einen Salat oder ein Stück Fleisch zurückgreifen. Erlaubt ist alles, was möglichst wenig Kohlenhydrate enthält.

Diese Form ist auch unter dem Namen „Schlank im Schlaf“ bekannt. Hintergrund dieses Namens ist, dass der Körper auch im Schlaf nach Energie verlangt, welche normalerweise am besten aus dem Energieträger „Kohlenhydrat“ gezogen werden kann. Steht diese Energiequelle nicht zur Verfügung, zapft der Körper die Fettzellen an. So kann man diesen Prozess zumindest vereinfacht beschreiben. Es werden also Fettzellen während der Nacht abgebaut. Man wird „Schlank im Schlaf“.

Ein weiteren Vorteil ist auch, dass viele Anhänger davon berichten, dass diese Ernährungsumstellung einen positiven Einfluss auf die Schlafqualität hat. Wer hier als Probleme hat, kann damit noch ein weiteren Ziel erreichen.

 

 

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Sandra Rum