FrauLustig: Bin ins schlechte-Gewohnheits-Loch gefallen …

Alles ist gut gelaufen. Ich war voller Energie. Voller Tatendrang und neuen Ideen.

Alles ist gut gelaufen. Ich war voller Energie. Voller Tatendrang und neuen Ideen. Mein Geist war klar und frisch und gesund. Ich bin brav schwimmen gegangen. Nach wie vor jeden Tage eine Stunde toujours durch. Und dann, … ja dann, … hat mich ein kleiner beruflicher Rückschlag total umgeworfen. Ich habe Schokolade gegessen. Nicht eine Tafel nicht zwei … aber ich will das gar nicht weiter ausführen. Und jetzt würde ich mal gerne wissen, ob das bei anderen Menschen auch so ist. Sobald ich mich nicht gut ernähre „versulzt“ mein Hirn. Da kommen nur noch negative und leicht depressiv angehauchte Gedanken raus. Mein Kopf ist wie umgedreht. Alles fühlt sich nur noch schlecht an – die Power ist weg – die Gedanken sind grau. Ich bekomme sofort Rückenschmerzen, weil mein Darm rebelliert. Und trotzdem – (ich werde jetzt fluchen also einfach überlesen, falls es Dich stört) und verdammt noch mal – ich bekomme das dann nicht mehr in den Griff. Ich fühle mich so Kacke und trotzdem esse ich irgendwelchen Müll in mich rein. Ich hoffe so sehr, dass ich die Phase bald überstanden habe. Mir kommt zugute, dass ich bald in den Urlaub verschwinde. Hoffentlich sorgt der Ortswechsel auch für ein Umdenken in meinem Kopf.

Jetzt überlege ich die ganze Zeit, ob da tatsächlich eingelernte Handlungen sind. Als ich klein war bin ich - wenn es mir nicht gut ging - zu meiner Oma gegangen. Und von der gab es dann Trost in Form von Geborgenheit und einem Nutellabrot – oder zweien – oder Schokolade – oder auch gerne mal ein Überraschungsei oder zwei. Ist das heute – viele Jahre später ist noch meine Bewältigungstaktik? Trösten durch Schokolade? Ganz schön blöd sowas. Der Kopf müsste es ja besser wissen.

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Sandra Rum